Bauhäusler waren Visionäre und neben dem Design und der Architektur war die Fotografie das wichtigste Marketinginstrument zur Darstellung des Wesentlichen

Moderne Ikonografie: Fotografie, das Bauhaus und die Folgen 1919 - 2019

Die Fotografie ist das Medium, das sich bis heute ganz besonders mit dem Bauhaus verbindet. Für die zentrale Idee des Bauhauses, durch visionäres Denken die reale Gesellschaft zu formen, bot die Fotografie mit ihrer technischen Beweglichkeit die besten Voraussetzungen. Die Erkundung der Welt mit der Kamera, fotografische Grenzüberschreitungen, kreative Impulse, wie Experimente mit Licht und Schatten, beförderten ein „Neues Sehen“, das den Aufbruch der Fotografie in die Moderne erst ermöglichte.Die neu entstandene Formensprache und Freiheit in der Verwendung der Mittel sicherte der Fotografie nicht nur erstmals einen Platz in der Kunst, sondern bot sich in den 1920er Jahren auch als willkommenes Werkzeug zur Durchsetzung und Vervielfältigung neuer Ideen, Konzepte und Realitäten an. Die zeitgleich in Umlauf kommende Kleinbildkameratechnik popularisierte und sozialisierte die Fotografie und führte zur Verbreitung von Bildern in einem bisher nicht bekannten Ausmaß. Die Ausstellung zeigt spotlichtartig Auswirkungen von einhundert Jahren Bauhaus auf die Fotografie entlang der Zeitachse bis heute. Wie sehen Einflüsse, Bezugnahmen, Interpretationen in der fotografischen Bildsprache und Vergleiche über die Jahrzehnte bis in die Gegenwart der Fotografie aus? Antworten darauf gibt Frau Dr. Annegret Laabs, Leiterin des "Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen", welches übrigens beheimatet ist im ältesten erhaltenen Bauwerk Magdeburgs. Und wunderbarer Weise lässt es sich Frau Dr. Laabs auch nicht nehmen, uns persönlich durch die Ausstellung zu führen.

Und wer sich nun fragt, was das Ganze mit Marketing zu tun hat, dem sei gesagt, das Bauhäusler Visionäre waren (was man von uns Marketers hoffentlich auch sagen kann!) und die Fotografie war ein ganz wesentliches Instrument zur Durchsetzung und Vervielfältigung neuer Ideen und Konzepte. Und wenn wir mal ehrlich sind, so ist das Bild - auch wenn die Bearbeitungsmöglichkeiten in der digitalen Welt sich deutlich verändert haben - sowohl als Fotografie als auch als Film weiterhn das wichtigste Medium im Marketing.

Wann: Dienstag, 12. November 2019

Zeit: Treffen um 18.30 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr 
                                                                                    
Ort:
Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg, Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg

Referentin:
Frau Dr. Annegret Laabs (Leiterin Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg)

Wir freuen uns auf unsere Mitglieder und andere Neugierige. Die Veranstaltung ist für Mitglieder kostenfrei, Nichtmitglieder zahlen 30 EUR, Studenten, Auszubildende und Start Ups jeweils 17 EUR. Essen und Trinken sind enthalten. Anmeldungen bitte an info@marketingclub-magdeburg.de.

Unsere Referentin